Nach den Statistiken, etwa 20% aller urologischen Erkrankungen bezieht sich auf die Bildung von Nierensteinen (Steine), sog. Urolithiasis. Urolithiasis ist ein pathologischer Prozess – ein Zustand, entstanden durch die Bildung von Steinen in den Harnorganen. Neigung zur Steinbildung der Harnwege verursacht das Klima, genetische, anatomische, endokrinen, entzündlichen und anderen Faktoren. Am häufigsten entstehen sie in den Nieren, aber können sich bewegen und im Harnleiter, Blase und Harnröhren stecken. Viele Nierensteine verursacht oft schwere Koliken. Es bestehen auch Steine in der Blase, die am häufigsten auftreten, als Folge von Urinresten, wie bei Patienten mit einer vergrößerten Prostata. Typisch für Blasenstein/ Symptome sind Schmerzen beim Gehen, Blut im Urin, unterbrochener Harnstrahl oder ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen. Sand in der Blase verursacht das unangenehme Gefühl und die Notwendigkeit zu urinieren. Diese Schmerzen werden oft von Übelkeit und Erbrechen, Schwitzen und Fieber begleitet.

Urolithiasis manifestiert sich klinisch zwischen der dritten und sechsten Lebensdekade. Sand und Steine in Harnorganen, bei dieser Erkrankung in der Regel verlassen den Körper spontan durch Wasserlassen. Wenn sie zu groß werden (mehr Millimetern Durchmesser), entsteht Ureterobstruktion und Verzögerung bei der Urinausscheidung von den Nieren, die starke einseitige Schmerzen (Koliken) im oberen Teil des Bauches, der Genitalien und Leiste und andere Symptome erwrken, wie beispielsweise kleinere Entzündungen. Nierensteine können in der Größe, Form, Farbe, Festigkeit und chemischer Natur (anorganische und organische) sein. Der Verlauf der Krankheit kann kompliziert sein, nicht nur durch die Symptome von Steinen (Schmerzen, Infektionen, obstruktive Uropathy), sondern auch durch die Komplikationen, die in den späteren Phasen der Erkrankung (Rezidiv, arterielle Hypertension und Nierenversagen) entstehen.

Basierend auf der Analyse von Urin und urologischem Ultraschallbefund, wird der Urologe eine Diagnose stellen und die geeignete Therapie verschreiben. In allen Fällen, beyhogen auf das Vorhandensein dieser Probleme, empfehlen Ärzte Phytotherapie als Teil der modernen Pharmakotherapie: Einnahme großer Flüssigkeitsmengen in Form von urologischen Tees mit entzündungshemmender, krampflösender und harntreibender Wirkung, die die Beschwerden, die Urolithiasis begleiten können, reduyieren.

Nach Abschluss der Behandlung akuter Exazerbation, werden die Patienten mit Urolithiasis der ambulanten Behandlung unterzogen. Die Empfehlung der Ärzte ist, dass diese Personen vorbeugend zweimal im Jahr ihre Urinkultur kontrollieren und einmal jährlichr urologische Ultraschalluntersuchung. Aufgrund der Tatsache, dass bei 50-60% der Patienten erneut gebildet werden, ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen: je mehr Flüssigkeit in Form von geeigneten Arzneitees und angemessene körperliche Aktivität